Was ist PCOS?
Das PCO-Syndrom Polycystisches Ovarialsyndrom, ist eine der häufigsten Hormonstörungen der Frau im gebärfähigen Alter. Schätzungen zufolge ist etwa jede fünfte Frau von PCO-Syndrom betroffen – und die Tendenz ist steigend.
Es entstehen Zysten mit unvollständig gereifte Follikel: Normalerweise platzt jeden Monat ein Follikel und gibt eine Eizelle zur Befruchtung frei (Eisprung). Hormonelle Störungen können jedoch bewirken, dass die Follikel nicht ausreichend reifen können und der Eisprung ausbleibt. Die unreifen Follikel sammeln sich dann im Randbereich der Eierstöcke.
Hormonell
Dabei ist das Gleichgewicht der Geschlechtshormone gestört und es werden zu viele männliche Hormone (Androgene) gebildet. Dieser Überschuss verhindert einen normalen Zyklus und zieht zahlreiche andere Probleme und Beschwerden nach sich.
So hängt PCO mit dem Zuckerstoffwechsel zusammen
DasHormon Insulin spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von PCO. Der Körper bildet Insulin, wenn viel Zucker im Blut ist, etwa nach dem Essen. Das Hormon regt die Körperzellen dazu an, Zucker aus dem Blut aufzunehmen. Die meisten PCO-Patientinnen haben aber eine sogenannte Insulinresistenz: Ihre Zellen reagieren unempfindlich auf Insulin. Somit bleibt ihr Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht. Der Körper produziert dann immer mehr Insulin, um ihn zu senken.
Eine Insulinresistenz begünstigt zum einen Übergewicht und Diabetes. Zum anderen bringt ein dauerhafterhöhter Insulinspiegel den Hormonhaushalt durcheinander. Der Körper produziert dann zu viel männliche Hormone. Der Überschuss männlicher Hormone macht sich schließlich in den für PCO typischen körperlichen Veränderungen bemerkbar (z.B. Akne, Hirsutismus, Gewichtszunahme am Bauch).
Außerdem beeinträchtigen die männlichen Hormone den Menstruationszyklus: Bei den meisten Patientinnen findet kein Eisprung statt. Auch die Periode bleibt aus oder tritt in ungewöhnlich großen oder unregelmäßigen Abständen auf.

Aus ganzheitlicher Sicht
Viele Faktoren beeinflussen unser System
- Lebensführung
- Ernährung
- Bewegung
- Gedanken
- Hormondysbalance
- Blockaden im Energiesystem
- Prägende Erfahrungen im Mutterleib/Kindheit im Unterbewusstsein
- Zyklisches – Individuellen Rhythmus gestalten.
Mögliche Symptome:
- Unregelmäßiger Zyklus
- Zwischenblutungen
- starke Schmerzen während der Menstruation
- Starke Periode
- Erhöhte männliche Hormone im Blut
- Zysten an den Eierstöcken
- Migräne
- chronischer Stress – Unruhe
- Ausbleiben der Menstruation
- Übergewicht
- Geringe Lipido
- Ausbleibender Eisprung
- Unfruchtbarkeit
- Akne
- Stille Entzündungen
- Lebensmittelunverträglichkeiten
- Vermehrte Körperbehaarung
