Fettsäure-Analyse
Der Trockenbluttest ermöglicht unter anderem Einblicke in:
- Omega-3- und Omega-6-Verhältnis
- Zellmembran-Flexibilität
- Entzündungsbelastungen
- Versorgung mit essenziellen Fettsäuren
Was genau wird gemessen:
1. Omega-6 : Omega-3-Verhältnis
Dies ist der wichtigste Messwert des Tests.
Er zeigt das Verhältnis zwischen entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren und entzündungsregulierenden Omega-3-Fettsäuren im Körper.
Optimal: 3:1 oder niedriger
Häufig in Europa: 25:1 oder noch schlechter.
Ein dauerhaft erhöhtes Verhältnis kann auf eine unausgewogene Ernährung und ein erhöhtes Entzündungspotenzial hinweisen.
2. Omega-3-Index
Hier wird gemessen, wie viel der beiden wichtigen Omega-3-Fettsäuren
- EPA (Eicosapentaensäure)
- DHA (Docosahexaensäure)
in den Zellmembranen vorhanden ist.
Diese Fettsäuren sind unter anderem wichtig für:
- Gehirn
- Herz-Kreislauf-System
- Augen
- Nerven
- Hormonbildung
- Entzündungsregulation
3. Zellmembran-Flüssigkeit (Membrane Fluidity Index)
Dieser Wert gibt Auskunft darüber, wie flexibel und durchlässig die Zellmembranen sind.
Eine gute Zellmembran-Flexibilität unterstützt:
- Nährstoffaufnahme
- Sauerstofftransport
- Zellkommunikation
- Hormonrezeptoren
4. Schutzindex
Der Schutzindex bewertet das Verhältnis verschiedener Fettsäuren zueinander und liefert Hinweise darauf, wie gut die Zellmembranen geschützt sind.
5. Arachidonsäure/EPA-Verhältnis
Dieses Verhältnis wird häufig als Marker für das Entzündungsgleichgewicht betrachtet.
- Hohe Arachidonsäurewerte können entzündungsfördernde Prozesse begünstigen.
- Ausreichend EPA kann regulierend wirken.
6. Individuelles Fettsäureprofil
Insgesamt werden mehrere Fettsäuren analysiert, darunter:
- Gesättigte Fettsäuren
- Einfach ungesättigte Fettsäuren
- Omega-6-Fettsäuren
- Omega-3-Fettsäuren
Dadurch entsteht ein individuelles Bild der Fettsäureversorgung auf Zellebene.