Das griechische Wort für Gebärmutter ist ursprünglich „Hystera“ oder „Delphi„. Delphi wurde von den Priesterinnen aus dem symbolisch Weiblichen, der Vulva gelesen, was auch „Kelch“ oder „Schale“ bedeutet. „Völva“ nannten die nordischen Völker die weisen Frauen. Später wurde das Wort Vulva durch den medizinischen Begriff „Uterus“ verdrängt und immer mehr mit dem äußeren Genital verbunden.
Es gibt unterschiedlich Namen für das weibliche Organ, wie zum Beispiel: Tempel, Höhle, Zentrum, Sitz der weiblichen Kraft und/oder Sitz der sexuellen Energie, uvm.
Anatomisch
Wie ist die Gebämutter aufgebaut?
Die Gebärmutter ist ein muskulöses Hohlorgan und besteht als solches aus den üblichen drei Schichten. Die Innenoberfläche wird von Schleimhaut (Endometrium) ausgekleidet. Den Hauptteil der Gebärmutterwand bildet die anschließende dicke Schicht aus glatter Muskulatur (Myometrium). Überzogen wird die Gebärmutter von einer Hülle aus Binde- und Deckgewebe (Perimetrium).
Gebärmutterkörper und Gebärmutterhals mit unterschiedlicher Schleimhaut
Die Gebärmutter hat die Form einer umgedrehten Birne. Ihr größerer, oben liegender Teil wird Gebärmutterkörper (Corpus uteri) genannt. In ihn münden links und rechts die Eileiter. Der nach unten anschließende Gebärmutterhals (Zervix uteri) ist kurz und röhrenförmig und stellt die Verbindung zur Scheide her. Zum Gebärmutterkörper hin öffnet sich der Hals mit dem inneren Muttermund, zur Scheide hin mit dem äußeren Muttermund. Dort entnimmt der Frauenarzt routinemäßig die Krebsabstriche zur Früherkennung.
Wo befindet sich der Muttermund?
Es gibt einen inneren, zur Gebärmutter hin gelegenen Muttermund und einen äußeren, zur Scheide hin gelegen. Beide Öffnungen begrenzen den Gebärmutterhals, der sich über dem Dach der Scheide (Fornix vaginae) befindet und als sogenannte Portio in diese hineinragt.
Bei der vaginalen Untersuchung kann der Arzt den Muttermund durch ein Spekulum betrachten und hinsichtlich Form, Farbe und Öffnungszustand beurteilen.
Wie schwer ist die Gebärmutter?
Das kommt darauf an: Ihr Gewichtsmaximum erreicht die Gebärmutter zum Geburtstermin. Dann ist sie rund 1.000 g schwer.
Während des anschließenden Wochenbetts schrumpft sie wieder auf ihr vorgeburtliches Gewicht von etwa 70-80g.
Die Gebärmutter im Monatszyklus
Um für eine befruchtete Eizelle bereit zu sein, durchläuft die Gebärmutter monatlich einen Zyklus, der von Hormonen beeinflusst wird: Die Schleimhäute von Gebärmutterkörper und Gebärmutterhals unterscheiden sich im Zelltyp. Im Grenzbereich kommt es während des hormonellen Zyklus zur Zellunruhe, da sich die wachsende Gebärmutterschleimhaut in Richtung Hals verschiebt. Östrogen sorgt für ein Wachstum der Gebärmutterschleimhaut. Progesteron bewirkt anschließend eine Absonderung von Proteinen und Schleim aus den aufgebauten Drüsenzellen. Sinken beide Hormonspiegel wegen nicht erfolgter Befruchtung nach dem Eisprung wieder ab, wird die zusätzlich gebildete Schleimhautschicht samt Sekreten in Form der Regelblutung abgestoßen. Kommt es allerdings zur Befruchtung und Einnistung der Eizelle, wird die Schleimhaut nicht abgestoßen. Die Periode bleibt aus.
Hormonell
- Östrogen: Dieses Hormon wird hauptsächlich in den Eierstöcken produziert und ist entscheidend für die Regulierung des Menstruationszyklus, die Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut und die Aufrechterhaltung der weiblichen Geschlechtsmerkmale. Es hat auch Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-, und die Knochengesundheit.
- Progesteron: Dieses Hormon wird ebenfalls in den Eierstöcken produziert und spielt eine wichtige Rolle in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus, insbesondere bei der Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft. Es hilft, die Schwangerschaft aufrechtzuerhalten, falls eine Befruchtung stattfindet.
Mehr über die Hormone und den weiblichen Zyklus, kannst du in meinem Beitrag über den weiblichen Zyklus lesen.
Ganzheitlicher Blick
Die Gebärmutter, der Schoßraum der Frau: Das Zentrum der weiblichen Kraft, der sexuellen Energie und der Ruhe & Stille.
Die Gebärmutter ist eines der wichtigsten, aber gleichzeitig am wenigsten verstandenen Organe im weiblichen Körper – aus seelischer, mentaler und energetischer Sicht. Sie ist nicht nur ein physischer Ort, an dem neues Leben entsteht. Sie steht in tiefer Verbundenheit mit der Schöpfungskraft und der innerer Stärke.
Sobald sich eine Frau dessen bewusst wird, bekommt die Gebärmutter eine besondere Bedeutung – nicht nur als biologisches Organ, sondern auch als Symbol für kreative Kraft, tiefe Emotionen, Verbundenheit mit dem Mondzyklus, aber auch als Raum, in dem emotionale Erlebnissen, Verluste, nicht verarbeitete Trauer und Ängste gespeichert sein können.
Starke Regelschmerzen, eine starke Blutung oder ein unregelmäßiger Zyklus, können mit Themen, wie – die weibliche Rolle in der Gesellschaft, äußeren Erwartungen, Sexualität, Mutterschaft oder mit dem tiefen Bedürfnis nach Akzeptanz und Liebe zusammenhängen. Jede Frau, die Erfahrungen wie Fehlgeburten, Kindsverlust, Unerfüllter Kinderwunsch, sexuelle Gewalt, schmerzhafte Menstruation, weiß, dass Schmerzen oft unerträglich sein können. Oftmals verankert sich dieser Schmerz im stillen Raum der Gebärmutter.
Frauen, die mit ihrer Gebärmutter verbunden sind, sind im Einklang mit ihrer Intuition, der Natur, den natürlichen Zyklus und ihrer inneren Stimme. In dieser Verbindung liegt Sanftheit & Weichheit – der Ausdruck der weiblichen Energie.
Was ist weibliche Energie?
Weibliche Energie ist eine Kraft, die sich durch Feinfühligkeit, Mitgefühl, Intuition, Kreativität, Geduld, zyklisches Sein und ein tiefes Verständnis des Lebens ausdrückt. Während männliche Energie oft mit Aktivität, Herrschaft, Macht in Verbindung gebracht wird, ist weibliche Energie nach innen gerichtet – sie ist verbunden mit Prozessen der inneren Transformation, des Wachstums und der Reifung.
Weibliche Energie zeigt sich durch:
Intuition – die Fähigkeit, Wahrheit zu spüren.
Kreativität – nicht nur in der Kunst, sondern im Erschaffen von Leben, Ideen, Beziehungen, Räumen.
Empathie – das tiefe Fühlen und Verstehen von Emotionen und Gefühlen bei sich selbst und anderen.
Zyklus – die Fähigkeit, durch Wandel, Rhythmen und Lebensphasen zu lernen und zu wachsen (wie der Monatszyklus, Jahreszeiten, Lebensalter).
Stille Stärke – Beständigkeit, Widerstandsfähigkeit und die Fähigkeit, zu vertrauen. Selbstvertrauen und ein tiefes Urvertrauen ins Leben.
Unsere Gebärmutter – das Symbol dieser Energie – ist die Quelle des Lebens, aber auch Symbol für Tod und Wiedergeburt. Sie begleitet uns durch viele Zyklen: Menstruation, Schwangerschaft, Geburt, Verluste, Wechseljahre. Jeder dieser Zyklen ist eine Gelegenheit zum Loslassen, des Wachstums und innere Erneuerung.
Verlust – Entfernung der Gebärmutter
Leider wird häufig bei einer Disharmonie der Gebärmutter das Organ entfernt. Damit verbunden sind oft Stuhl,- oder Blasenprobleme. Ein Energiekörper ist in seiner Kraft stärker als ein materieller Körper. Selbst nach einer Entfernung bleibt der Energiekörper vorhanden und die Frau ist trotzdem damit verbunden.
Eine Entfernung ist ein großer operativer Eingriff. Achtsamkeit und genügend Zeit für die Erholung sollten nicht nur nach einer Operation, Bestandteil der Lebens sein.
Ebenso ist es wichtig, noch besser auf den Hormonhaushalt zu achten.
Gesellschaftlich
Gesellschaftlicher Druck und die fehlenden Verbindung
In der heutigen Zeit haben viele Frauen keine Verbindung zu dieser inneren Weisheit. Der gesellschaftliche Druck, perfekte Mütter, Partnerinnen, Berufstätige – und gleichzeitig körperlich „ideale“ Frauen zu sein – schafft einen Spagat zwischen dem, was eine Frau ist, und dem, was von ihr erwartet wird.
Doch weibliche Energie lässt sich nicht kontrollieren, sie kehrt immer zu ihrer Essenz zurück – durch Stille, Rückzug, Naturverbundenheit, Yoga, Meditationen, Kunst, Tanz, Gebet und Selbstreflexion.
Der Weg zurück zu sich selbst
Die Rückverbindung mit der eigenen Gebärmutter und der weiblichen Energie bedeutet:
Den eigenen Körper und seine Signale wahrzunehmen.
Die eigenen Zyklen und Rhythmen zu respektieren.
Verletzlichkeit als Teil der Stärke zu akzeptieren.
Blockaden und einschneidende Erlebnisse nicht zu verdrängen, sondern bewusst anzunehmen und zu integrieren.
Rituale der Selbstverbindung zu pflegen – Meditation, Tagebuch schreiben, Gebet, Naturerfahrungen.
Sich mit anderen Frauen zu verbinden – in ehrlichen, respektvollen & unterstützenden Beziehungen.
Die Gebärmutter ist nicht nur ein Organ – sie ist das Symbol einer ganzen inneren Welt der Frau. Eine Welt, die fühlt, erinnert, erschafft, bedinungslos liebt und Blockaden löst. Sich mit der eigenen Gebärmutter zu verbinden, bedeutet, sich mit sich selbst zu verbinden – mit den eigenen Wurzeln, der sexuellen Energie und der weiblichen Kraft.
Weibliche Energie hat ihre Qualität in der Sanftheit & Weichheit. Jede Frau hat die Möglichkeit, sich mit dieser Kraft zu verbinden – und in ihr ihre Wahrheit zu finden.
Fremdenergien – Verhütung
Energien nach den Geschlechtsverkehr ohne Verhütungsmittel wie Kondom, Femidom, Portiokappe oder Diaphragma, werden bis zu 7 Jahre gespeichert. Das ist mittlerweile medizinisch in der Lymphflüssigkeit nachweisbar.
Wenn der Mann in die Frau eindringt, stellt sich das Immunsystem der Frau auf den Mann ein. Die Lymphflüssigkeit der Frau verbindet sich mit dem des Mannes.
Ebenso werden alle sexuellen Erfahrungen der Frau in der Gebärmutter, in der Lymphflüssigkeit durch die Zellinformation gespeichert.
Sexueller Missbrauch, ungewollter Geschlechtsverkehr, den viele Frauen über sich ergehen lassen, alle diese Erfahrungen bringen die Gebärmutter aus dem Gleichgewicht.

Die Gebärmutter wohnt im Schoß der Frau, erschafft neues Leben
&
ist der Raum zu inneren Weisheit, Kraft,
Ruhe & Stille.
Übung zur Verbindung mit deiner Gebärmutter
Übung & Yoni Steaming
Übung
Visualisiere deine Gebärmutter und verbinde Dich bewusst mit ihr.
Yoni Steaming
mehr dazu findest du in meinem Beitrag

Lebe deine Weiblichkeit
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Energiezentrum im Schoßraum
Dem Sexualchakra oder auch Sakralchakra genannt, werden Eigenschaften und Funktionen auf körperlicher, seelischer und mentaler Ebene zugesprochen. So ist es hauptsächlich für die sexuelle Energie und die schöpferische Kraft verantwortlich.
Auf körperlicher Ebene kann das Sexualschakra Einfluss auf die Potenz, der Zeugungsfähigkeit oder den Blut- und Lymphfluss nehmen. Demnach kann es auch mit Menstruationsbeschwerden oder allgemeinen Störungen der unteren Organe in Verbindung gebracht werden.
Auf seelisch-mentaler Ebene wird dem Sexualchakra die sexuelle Lust, die Attraktivität, die Vitalität und die kreative Fähigkeit zugesprochen. So wird das Chakra häufig zusätzlich gestärkt, wenn Antriebslosigkeit, Aggressionen oder Kraftlosigkeit, immer wiederkehrende Gedanken eine Rolle spielen.
Mögliche Herausforderungen
Vielen Frauen sind im Intimbereich sehr empfindlichen. Oft haben sie immer wieder mit folgenden Themen zu kämpfen:
Scheidenpilze
Infektionen
Trockene Schleimhaut
- Unausgeglichenes Scheidenflora Milieu
Yoni Steaming mit Ölen und Kräutern können eine Linderung der Beschwerden verschaffen.
Mehr dazu liest du in meinem Beitrag über Yoni Steaming. Du brauchst nur rechts neben den Beitrag drauf drücken und weiter lesen.
Bei folgenden Anzeichen ist eine Gynäkologin auszusuchen
- Zysten
- Myome
- Gebärmutterentzündungen
- Endometriose
Meditation zu deiner Gebärmutter
Wenn du eine Reise in deinen individuellen Raum der Ruhe und weiblichen Kraft machen möchtest, melde dich gerne.
