Das Wort Tod lateinisch Exitus letalis, kurz auch Exitus (lateinisch für „Ausgang“ oder „Ende“. das endgültige Versagen aller lebenserhaltenden Funktionsabläufe“, auch definiert als „irreversibler Stillstand von Kreislauf und Atmung“.  Insbesondere beim Menschen versteht man unter Tod das „Lebensende eines Individuums

Der letzte Herzschlag.

 

 

Wieso haben Menschen Angst vor dem Tod?

 

Furcht vor dem Unbekannten

Diese weit verbreitete Angst kann unglaublich schwer zu handhaben sein, wenn es um das Thema Tod geht. Viele Menschen machen sich Sorgen darüber, was nach ihrem Tod mit ihnen, ihren Familien und ihrem Besitz geschehen wird. Andere fragen sich vielleicht, ob es ein Leben nach dem Tod gibt und wie dieses aussehen wird. Die Angst vor dem Unbekannten ist als eine der grundlegendsten menschlichen Ängste bekannt, da sie in unseren angeborenen Überlebensmethoden verankert ist. In Verbindung mit dem Tod kann diese Angst für manche Menschen unerträglich werden.

Auslaufende Zeit

Viele Menschen fürchten, nicht genug Zeit zu haben, beruflichen oder persönlichen Ziele zu erreichen. Auch viele träumen davon, eines Tages zu reisen, eine Familie zu gründen und sie aufwachsen zu sehen, sowie einen bestimmten Punkt in ihrem akademischen Bereich oder am Arbeitsplatz zu erreichen. Diese Angst kann Hand in Hand mit der Todesangst gehen, da viele Menschen Angst haben, ihre verbleibende Zeit nicht sinnvoll zu nutzen.

Unerledigte Aufgaben

Viele Menschen haben Angst davor, nicht auf ihren Tod vorbereitet zu sein.Menschen, die dem Tod nahe sind, berichten, dass sie das Gefühl haben, dass sie vor ihrem Tod noch etwas erledigen müssen. Viele fangen erst dann an, Dinge umzusetzen oder zu leben.

Mögliche unerledigte Aufgaben können sein:

-Ungelöste Konflikte

-Unausgesprochene Worte

-Unerfüllte Träume & Wünsche

-Nicht aufgearbeitet Familiendynamiken

-Unorganisierte Abläufe der Beerdigung (Klassische Beerdigung, Naturbeerdigung,..)

-Finanzielle Themen

-etc.

Auseinandersetzung mit dem Tod

Eine bewusste und vielleicht auch begleitete Auseinandersetzung mit dem Thema, das aufarbeiten der Ängste & Integrieren des Urvertrauens, nehmen die Angst vor dem letzten Atemzug.

Abschied nehmen 

 

Alleine Sterben…

Die Angst vor dem Alleinsein ist für manche Menschen nahezu unerträglich , aber alleine zu sterben kann sich noch beängstigender anfühlen. Viele Menschen fürchten, dass sie isoliert, einsam und ohne geliebte Menschen sein werden, wenn sie kurz vor dem Sterben stehen. Es liegt in der menschlichen Natur, mit geliebten Menschen verbunden und im Einklang sein zu wollen, daher kann das Sterben automatisch diese isolierenden Gefühle hervorrufen und einige Ängste schüren.

 

In Begleitung gehen…

  • Palliativmedizin
  • Hospiz
  • Therapeut, Coach, Sterbebegleitung,…

 

 

Dem Prozess vertrauen

Das Vertrauen ins Leben hat mit unseren Erfahrungen zu tun, die wir während der Zeit im Mutterleib und in der Kindheit gemacht haben. Aber auch mit den Erfahrungen, die unsere Vorfahren über Generationen erlebt haben. Kriegserfahrungen und Verlusterfahrungen sind ein großer Bestandteil der Erfahrungen der Menschheit. Genauso wie Existenzängste – die Angst ums Überleben. 

Diese Erfahrungen sind in unseren Zellen gespeichert und werden so über die Zellinformation über Generationen weiter gegeben. Sie steuern unbewusst unsere Gedanken und unser Handeln im verschiedenen Situationen, vor allem im Stress Situation. Denn da schaltet sich unser Reptiliengehirn ein. Es ist ständig damit beschäftigt, das Leben zu sichern. 

Dem Leben zu vertrauen bedeutet nicht, zu erwarten, dass uns nur noch Schönes und Gutes widerfährt. Vielmehr bedeutet es, dass wir schöne Momente mehr schätzen, aber auch schwierige Situationen annehmen, daraus lernen und daran wachsen.

„Mit dem Vertrauen ins Leben, kommt auch die Leichtigkeit“.

 

Loslassen 

“Das Leben passiert für mich” ist einfach zu verstehen, wenn alles gut läuft, aber was ist mit den nicht so schönen Momenten? Ich habe gelernt, dass es im Leben meistens so kommt, wie es für mich bestimmt ist, aber nicht unbedingt, wie ich denke, dass es sein sollte.

Vertrauen hat also viel mit Loslassen zu tun. Loslassen vom Glauben, alles zu wissen. Loslassen von Erwartungen, wie etwas zu sein hat. Loslassen davon, alles sofort und gleich verstehen zu wollen. Denn meistens verstehen wir die Dinge rückwirkend und sehen erst dann, wofür sie gut waren.

„Manchmal ist das festalten schmerzhafter, als das loslassen“.

Wie möchte ich gehen, wenn ich es beeinflussen kann?

 Eine Einladung an dich, dir darüber Gedanken zu machen.

 

 

Nahtoderfahrungen 

Nahtoderfahrungen (NTE) sind seit Jahrzehnten ein faszinierendes Phänomen. Menschen, die dem Tod nahe waren, berichten oft von intensiven, lebhaften Erlebnissen, die ihr Leben nachhaltig verändern. Diese Erfahrungen umfassen oft außerkörperliche Wahrnehmungen, Tunnelvisionen, das Sehen eines hellen Lichts und Begegnungen mit verstorbenen Angehörigen, etc. Wissenschaftler versuchen seit langem, diese Erlebnisse zu verstehen zu erklären. Es gibt neurobiologische als auch psychologische Erklärungsansätze.

 

Neurobiologische Erklärungsansätze

Ein wesentlicher Ansatz zur Aufklärung, ob Nahtoderfahrungen wissenschaftlich erklärt werden können stammt aus der Neurowissenschaft

  1. Sauerstoffmangel (Hypoxie): Eine der häufigsten Erklärungen für NTE ist der Sauerstoffmangel im Gehirn, der bei Herzstillstand oder anderen lebensbedrohlichen Zuständen auftritt. Hypoxie kann zu Veränderungen in der Gehirnaktivität führen, die die Wahrnehmung verzerren und intensive visuelle und emotionale Erlebnisse hervorrufen können.
  2. Hyperkapnie: Ein erhöhter Kohlendioxidgehalt im Blut kann ebenfalls die Gehirnfunktion beeinflussen und zu NTE-ähnlichen Zuständen führen. Dies könnte das Sehen von hellen Lichtern oder das Gefühl des Schwebens erklären.
  3. Neurotransmitter: Die Freisetzung von Neurotransmittern wie Endorphinen und Serotonin kann extreme Glücksgefühle und Frieden hervorrufen. Dies könnte erklären, warum viele Menschen positive Gefühle während ihrer NTE berichten.
  4. Temporallappenaktivität: Forschungen haben gezeigt, dass die Stimulation des Temporallappens außerkörperliche Erfahrungen und visuelle Halluzinationen hervorrufen kann. Dies unterstützt die Hypothese, dass NTE durch ungewöhnliche Gehirnaktivität in bestimmten Bereichen erklärt werden können.

 

 

Psychologische Erklärungsansätze

Neben den neurobiologischen Aspekte gibt es auch psychologische Ansätze zur Erklärung von Nahtoderfahrungen:

  1. Trauma und Stress: Lebensbedrohliche Situationen können extreme psychische und emotionale Reaktionen auslösen. NTE könnten als eine Form der Bewältigung oder des Schutzes vor traumatischen Ereignissen verstanden werden.
  2. Erinnerung und Verarbeitung: Einige Wissenschaftler sagen, dass NTE eine Art von Erinnerungsverarbeitung sind. Menschen könnten in extremen Situationen auf gespeicherte Erinnerungen und Emotionen zugreifen, die dann in Form von NTE erlebt werden.

Eine einfühlsame Begleitung für Abschiede begleitet von Gesang und Liebe, macht ein Herzensmensch von mir:

Margot Selina Wendt

MUSIK & BEWUSSTSEIN